Forschung in der Didaktik der Geographie

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Nachhaltigkeit, Kultur, Werte

Die Forschungsprojekte in der Didaktik der Geographie fokussieren sich auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformative Bildung, Kulturbewusstsein, Wertebildung, Ansätze partizipativer Forschung, emotionale und reflexive Raumzugänge sowie virtuelle Lernwelten.

Die Erkenntnisse werden in Fortbildungen für Lehrkräfte und an die Öffentlichkeit verbreitet.

Nachhaltigkeit, Kultur, Werte

Die Forschungsprojekte in der Didaktik der Geographie fokussieren sich auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformative Bildung, Kulturbewusstsein, Wertebildung, Ansätze partizipativer Forschung, emotionale und reflexive Raumzugänge sowie virtuelle Lernwelten.

Die Erkenntnisse werden in Fortbildungen für Lehrkräfte und an die Öffentlichkeit verbreitet.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die geographiedidaktische Forschung ist eng mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verknüpft. Sie untersucht, wie transformative Bildung gelingt – also Bildung, die Nachhaltigkeitsbewusstsein und nachhaltiges Handeln fördert. Entscheidend sind dabei emotionale Zugänge, reflektierte Entscheidungen und Werteorientierungen im Rahmen einer wertebezogenen Bildung. Besonders aufschlussreich ist die Sicht der Lehrkräfte, die mithilfe subjektiver Theorien erforscht wird.

Ergebnisse verschiedener Projekte zeigen: Neben kritisch‑reflexiver Bildung sollten postkoloniale und dekoloniale Ansätze stärker in die geographiedidaktische Forschung und den Schulunterricht einfließen. Die Partizipation von Jugendlichen bei kommunalen Entscheidungsprozessen ist ein weiteres Forschungsfeld, das ebenfalls noch stärker erforscht werden muss.

Mit Blick auf die Fortsetzung des UNESCO‑Weltaktionsprogramms für BNE und die Umsetzung der UN‑Nachhaltigkeitsziele stellen regionale Ansätze zur „Transformation unserer Welt“ ein Schlüsselthema dar – besonders aus der Perspektive junger Menschen. Zwei Drittel der Sustainable Development Goals (SDGs) lassen sich nur auf regionaler oder kommunaler Ebene umsetzen.  Eine kritisch‑reflexive BNE sollte dabei jedoch das vorherrschende Wachstumsparadigma, wie es im SDG 8 sichtbar wird, grundlegend hinterfragen. Hier ist die Perspektive von Jugendlichen besonders interessant, die aktuell mit Ansätzen partizipativer Forschung für schulische Vermittlungszwecke ermittelt wird. Neben kritisch-reflexiven Zugängen werden auch emotionale Zugänge in Verbindung mit Raumkonzepten erforscht.

Grundsätzlich knüpfen die Forschungsvorhaben an lebensweltliche Kontexte an, die geographisch und schulisch relevant sind – auch im Hinblick auf den digitalen Wandel. Besonders interessieren die Wirkung von Virtual Reality und das didaktische Potenzial virtueller Lernräume.

Über die universitäre Lehre hinaus will die Forschung zur „Third Mission“ der Hochschulen beitragen. Dazu zählen Zukunftsdiskurse, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, etwa zu den Themen:

  • Communities for Future
  • Education for Future
  • Economics for Future
  • Consumers for Future

Diese Diskurse sollen neue Wege eröffnen, nachhaltiges Denken und Handeln in Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft zu fördern.

Projekt „Das Lebenselement Wasser und unsere gemeinsame Zukunft – Diskurse zur nachhaltigen Entwicklung im Kontext der Klimakrise“