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Zwei IDN-PostDocs in das im Kolleg Didaktik:digital der JHS aufgenommen

Zwei IDN-PostDocs in das im Kolleg Didaktik:digital der JHS aufgenommen

Zwei Nachwuchswissenschaftler des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften wurden zum November 2021 in das Kolleg Didaktik:digital der Joachim Herz Stiftung (JHS) aufgenommen. Dr. Stefanie Lenzer, Postdoktorandin aus Abteilung Didaktik der Chemie und Dr. Benedikt Heuckmann, Postdoktorand aus der Abteilung Didaktik der Biologie werden für 24 Monate für ihre Lehr- und Forschungsprojekte zum Einsatz digitaler Medien in der naturwissenschaftsdidaktischen Lehrkräftebildung gefördert. Neben der Projektförderung umfasst die Aufnahme in das Kolleg Didaktik:digital die Teilnahme an Workshops, Fortbildungen und Vernetzungstreffen der Joachim Herz Stiftung.

Dr. Stefanie Lenzer widmet sich in ihrem Lehrprojekt „Game-Based-Learning im Chemieunterricht – Entwicklung, Implementation und Evaluation innovativer digitaler Lernumgebungen am Beispiel von Serious Educational Games (GBLChU)“ der Konzeption und Implementation einer Lehrveranstaltung, die für Lehramtsstudierende des Faches Chemie am IDN angeboten wird. In dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Lehramtsstudierenden theoretisch und praktisch mit aktuellen Forschungserkenntnissen zu Game-Based-Learning im naturwissenschaftlichen Unterricht als ein Beispiel für innovative digitale Lernumgebungen. Das Seminar thematisiert zusätzlich das Potential und die Grenzen von digitalen Lernumgebungen in Form von Serious Educational Games mit Blick auf das Spannungsfeld von Heterogenität, Individualisierung und Kooperation.

Dr. Benedikt Heuckmann widmet sich in seinem Forschungsprojekt „Den Kompetenzerwerb in der Lehrkräfteausbildung zu humanbiologischen Themen mit Anatomie-Apps bereichern“ (KoLeHu) dem Einsatz von tabletbasierten Anatomie-Apps im Rahmen humanbiologischer Übungen des Lehramtsstudiums. Im Rahmen von KoLeHu werden die fachliche und digitalitätsbezogene Kompetenzentwicklung, Überzeugungen zum Lehren und Lernen mit Anatomie-Apps sowie das konkrete Nutzungsverhalten während der Arbeit mit den Anatomie-Apps untersucht. Datengestützt sollen so Unterstüzungsmaßnahmen (Scaffolds) für den zukünftigen Einsatz der Anatomie-Apps in den humanbiologischen Lehrveranstaltungen am IDN entwickelt werden.