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Education for Future – sehr großes Interesse an Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse“

Education for Future – sehr großes Interesse an Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse“

Am Donnerstag, 18. März 2021 fand der zweite von insgesamt vier Zukunftsdiskursen zu „Education for Future“ statt. Auch dieser virtuelle Zukunftsdiskurs stieß auf sehr großes Interesse. 

Unter der professionellen Moderation von Bianca Richter-Harm von „sustainify – Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation“ haben Prof. Dr. Gerald Hüther (Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung), Margret Rasfeld (Co-Gründerin von Schule im Aufbruch), Silke Weiß (Gründerin und Leiterin der LernKulturZeit Akademie) und Thomas Hohn (Kampaigner für Bildungspolitik bei Greenpeace) die Frage „Welche Bildung brauchen wir für einen gesellschaftlichen Wandel und zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele?“ aus ihrer Perspektive kommentiert und „auf dem Podium“ diskutiert. An der Diskussion haben rund 90 Personen teilgenommen und sich mit Fragen im Chat aktiv beteiligt. Dabei wurde u.a. das jetzige Bildungssystem mit seinen starren Strukturen und seinen wenigen Möglichkeiten zur freien (Potenzial-)Entfaltung in Frage gestellt. Denn „Lernen braucht Begeisterung“ (Rasfeld) und Schulen brauchen den Mut, offene Räume für ein nachhaltiges Lernen zu schaffen. Lernen hieße schließlich „nichts anderes, als lebendig zu bleiben“ (Hüther). Daher dürfe kein Kind die Freude am Lernen verlieren. Auch die Partizipation von jungen Menschen müsse gefördert werden (Hohn, Weiß). Alle Diskutant*innen waren sich einig, dass Bildung der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung der Welt sei. Doch müssen Strukturen, Formate und Möglichkeiten angepasst und geöffnet werden, um jungen Menschen die Lust am Lernen zu ermöglichen – und damit auch eine Transformation hin zu einem guten Leben für alle. Beispiele wie der FREI DAY als Zukunftstag an Schulen oder der Verein Pioneers of Change zeigen: Es gibt zukunftsfähige, transformative Lernansätze für eine Education for Future. Doch sie müssen raus aus der Nische und strukturell verankert werden.   

Zu den weiteren Zukunftsdiskursen können Sie sich gern noch unter zukunftsdiskurse@idn.uni-hannover.de anmelden: „Economics for Future“ am 29. April 2021 und „Consumers for Future“ am 6. Mai 2021, je um 18:30 Uhr. Mehr Infos: www.idn.uni-hannover.de/zukunftsdiskurse  

Die Zukunftsdiskurse werden gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen vorab/Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und Engagement global gGmbh aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.