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Jugendliche gestalten den Wandel – Facetten einer „Transformation unserer Welt“ für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Jugendliche gestalten den Wandel – Facetten einer „Transformation unserer Welt“ für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Leitung:  Prof. Dr. Christiane Meyer, Dr. Andreas Eberth
E-Mail:  eberth@idn.uni-hannover.de
Team:  Lydia Heilen, Tomke van Hove
Jahr:  2022
Datum:  02-05-22
Förderung:  Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
Laufzeit:  2022-2023

Im Rahmen des Projekts werden insgesamt sechs Podiumsdiskussionen durchgeführt. In der Auftaktveranstaltung liegt ein besonderer Fokus auf Möglichkeiten und Hürden zur politischen Partizipation und zivilgesellschaftlichem Engagement zur Gestaltung eines Wandels zur Nachhaltigkeit vor Ort (SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“). In der zweite Podiumsdiskussion wird reflektiert, inwiefern Transformationsprozesse inklusiv gestaltet werden können, so dass Diversität abgebildet und Ungleichheiten reduziert werden (SDG 5 „Geschlechtergleichheit“; SDG 10 „Weniger Ungleichheiten“). Ausgehend vom Slogan „System Change, not Climate Change“ der Fridays for Future- Demonstrationen werden in der dritten Diskussion Gelingensbedingungen für eine Postwachstumsgesellschaft diskutiert (SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“; SDG 12 „Nachhaltige/r Produktion und Konsum“). Das Wirtschaftswachstum in SDG 8 ist dabei u.a. kritisch zu hinterfragen. In der vierten Veranstaltung werden Möglichkeiten und Grenzen sozialer Medien für den Nachhaltigkeitsdiskurs unter Berücksichtigung von Influencer*innen thematisiert (SDG 4 „Hochwertige Bildung“; SDG 12 „Nachhaltige/r Produktion und Konsum“). Facetten einer digitalen Gesellschaft werden schließlich am Beispiel einer nachhaltigen und inklusiven Mobilitätswende vertieft (SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“) bevor in einer abschließenden Veranstaltung ein Résumé gezogen wird.

Folgende Fragestellungen stehen dabei jeweils im Fokus:
ZD 1: Wie können Jugendliche politisch partizipieren und in Städten und Gemeinden nachhaltige Entwicklung gestalten?
ZD 2: Wie kann sich unsere Gesellschaft diversitätssensibel verhalten und Ungleichheiten entgegenwirken?
ZD 3: Wie können wir eine Postwachstumsgesellschaft gestalten?
ZD 4: Welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen im Bereich Social Media, um über Change Agents zu einem Nachhaltigkeitsbewusstsein beizutragen?
ZD 5: Wie kann eine nachhaltige und inklusive Mobilitätswende mit digitalen Technologien umgesetzt werden?
ZD 6: Welche Impulse können aus den vorherigen Diskussionsrunden abgeleitet werden?

Diese aktuellen thematischen Schwerpunkte knüpfen an Vorstellungen und Interessen von Jugendlichen an, binden – mit Bezug auf ein laufendes Forschungsprojekt – Change Agents aktiv mit ein, die „Geschichten des Gelingens“ bzw. „Narrative des Wandels“ verbreiten, und sind mit Bildung für nachhaltige Entwicklung verknüpft. Drei Diskussionen finden in Präsenz, drei online statt. Sie werden jeweils aufgezeichnet, aufbereitet und anschließend zur Verstetigung auf einer Projektwebsite hochgeladen. Auch sollen Geschichten des Gelingens auf der Website aufgenommen werden. In der Abschlussveranstaltung werden Impulse, die aus den vorhergehenden Diskussionen abgeleitet werden können, diskutiert und verbreitet. Diese stehen anschließend ebenfalls auf der Projektwebsite zur Verfügung.

Das Projekt wird in der Förderlinie "Zukunftsdiskurse" finanziell gefördert aus dem Niedersächsischen Vorab durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).